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Brisbane

11. September 2019

Während die meisten Reisen nach Australien entweder in Sydney oder in Melbourne beginnen, war mein erstes Ziel Brisbane. Häufig verschrien als das Frankfurt Australiens und ohne denkwürdige architektonische Meisterwerke, wird Brisbane gern von vielen Reisenden übergangen oder als notwendiges Übel auf dem Weg gen Norden erachtet. Meiner Meinung nach weit gefehlt, denn Brisbane hat sehr viel mehr zu bieten als den M1 Richtung Great Barrier Reef.

Hier meine Auswahl der 5 Highlights der Stadt (und Umgebung), die man sich ansehen sollte, um Brisbane und seine Leute richtig kennenzulernen:

1. The Valley

Eines meiner persönlichen Highlights ist klar die Fortitude Valley, kurz „the Valley“.

Gleich am Fuße der Story Bridge erstreckt sich der bunte Stadtteil, mit vielen kleinen Geschäften, alternativem Flair und einer Pub Szene, die insbesondere durch eine Vielzahl musikalischer Liveauftritte hervorsticht.

Wenn man das Glück hat, zur Zeit der jährlichen Valley Fiesta oder dem International Jazz Festival in Brisbane zu sein, dann kann ich einen Besuch nur wärmstens empfehlen.

2. Kangaroo Point

Auch Kangaroo Point ist für mich ebenfalls aufgrund persönlicher Erfahrungen absolut sehenswert. Als ich mit 19 noch einmal eine Freundin zu ihrer Hochzeit besuchte, wohnte ich bei ihrer Familie in einem Apartment mit umwerfenden Blick am Kangaroo Point. Und da wären wir auch schon an dem Charme dieses Stadtteils: Der Blick.

Direkt am Brisbane River gelegen, beheimatet der Stadtteil die Kanagroo Point Cliffs, die sowohl zum klettern als auch zum chillen und picknicken geeignet sind und einen hervorragenden Blick über die ganze Stadt bieten. Also bitte nicht verpassen.

3. Mount Cootha

Eine etwas tragische Geschichte, aber wieder mit einem tollen Blick über die Stadt…

Eigentlich heißt der Mount Cootha auch One Tree HIll, aufgrund eines einzigen großen Baumes der in der Mitte dieses Hügels im Westen Brisbanes stand. Da aber der Mensch es nicht lassen kann, Bäume zu fällen, steht dieser Baum dort schon lange nicht mehr. Nur der Name ist geblieben.

Stattdessen ist der Mount Cootha inzwischen ein recht beliebtes Touristenziel mit Restaurant, von dessen Terasse aus man den Blick über die anliegenden Suburbs genießen kann. Die Anfahrt ist etwas beschwerlicher, aber ein Abstecher lohnt sich.

4. QPAC

Das Queensland Permorming Arts Centre, kurz QPAC, ist auf jeden Fall immer einen Besuch wert.

Es liegt mitten in der Stadt und bietet eine Vielzahl verschiedener Perfomances und Aufführungen, sowohl im Bereich Theater als auch musikalisch. So dürfte eigentlich für jeden etwas dabei sein.

Wenn ihr es schafft, eine Aufführung der Harvest Rain Theatre Company zu erwischen – noch besser. Für diese habe ich vor vielen Jahren (als sie noch ganz klein am Ende Brisbanes saß) ehrenamtlich gearbeitet und verfolge noch immer den phänomenalen Aufstieg in der Theaterbranche.

5. Casino

Nicht selten hört man Brisbane auch liebevoll als Brisvegas bezeichnet. Dies liegt vor allem an dem großen und mitten in der Innenstadt gelegenen Casino, welches sowohl Einheimische und Touristen insbesondere an den Wochenenden anzieht.

Hier trifft man auf meist schick gekleidete Leute, die beim Poker oder Roulette ein wenig ihr Glück  versuchen wollen und bekommt dazu noch (leicht überteuerte) Getränke. Ansonsten kann man dort halt so machen, was man in einem Casino so macht. Ein Blick hinein lohnt sich aber auf jeden Fall.

[6. Mansfield – 4122]

Hier noch meine inoffizielle und nicht ganz ernst gemeinte Nummer  6: Mansfield. Ein ruhiger Stadtteil außerhalb von Brisbane, der insbesondere durch seine Parklandschaften hervorsticht. Und natürlich durch die Band Violent Soho, die voller Stolz auf ihre Herkunft und sehr offensiv mit der Postleitzahl 4122 wirbt. Dies war auch meine Postleitzahl vor vielen, vielen Jahren. In diesem Sinne: 4122, 4122!!!

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