Seychellen | Weitere Reiseziele

Welcome to Paradise…

28. August 2019

Wenn man an die Seychellen denkt, denkt man automatisch an schneeweiße Strände, türkises Meer und Palmen. Und das zu recht! Es ist ein wahres Paradies, welches den wunderschönen Werbeplakaten für namenhafte Pralinen oder Alkoholika ganze Ehre macht. Und dabei bin ich eher durch Zufall in diesem kleinen Land vor der Küste Afrikas gelandet.

Die Qual der Wahl

Es stand mal wieder mein jährlicher großer Urlaub an. Diesen verbringe ich seit einigen Jahren immer mit einer meiner besten Freundinnen im fernen Ausland. Wir hatten bereits Kuba und Australien bereist und suchten jetzt ein weiteres tolles Reiseziel, um die kalte Jahreszeit in Deutschland hinter uns zu lassen. Dabei sollte das Reiseziel drei Kriterien erfüllen: Warm, kein unendlich langer Flug und schöne Tauchgebiete. Dies waren unsere „einzigen“ Ansprüche. Eigentlich hatten wir Indonesien ins Auge gefasst. Aufgrund der Jahreszeit und der Tatsache, dass ich keine drei Wochen Urlaub nehmen konnte, wurde dies dann recht schnell wieder verworfen. Stattdessen kamen die Seychellen ins Gespräch.

Erst waren wir etwas skeptisch. Dies lag auch daran, dass man die Seychellen natürlich zuerst mit atemberaubenden Flitterwochen verbindet. Und so gern ich besagte Freundin auch habe, so unwahrscheinlich ist es auch, dass wir jemals den Bund der Ehe schließen werden.

Nichtsdestotrotz waren wir irgendwann überzeugt und begannen mit der Reiseplanung.

Die neue Art zu Reisen

Da wir beide nicht gern in Hotelanlagen liegen und lieber etwas Abendteuer haben, beschlossen wir zumindest die drei Hauptinseln zu erkunden. Dafür stellten wir uns eine individuelle „Inselhopping“ Reise über die Inseln Praslin, La Digue und Mahé zusammen.

Zunächst ging es also daran die Flüge zu buchen. Hierbei ist die zeitliche Abstimmung meist die größte Herausforderung. Ich komme aus Hamburg, während Jessy (ja, die Freundin hat einen Namen) im schönen Bocholt wohnt und in den Niederlanden arbeitet. Zum Glück fliegt Emirates von fast allen größeren Flughäfen in Europa, sodass wir uns einfach in Dubai treffen und gemeinsam Richtung Mahé fliegen konnten.

Die Unterkünfte hatten wie bereits vor Abflug über meine Lieblingsplattform booking.com gebucht, um böse Überraschungen zu vermeiden. Obwohl ich sonst gern spontan nach einer Bleibe für die nächste Nacht suche, ist es auf den Seychellen unbedingt zu empfehlen, sich schon vorher über die Unterkünfte zu informieren und diese zu buchen. Insbesondere La Digue ist nicht groß und die Betten auf der Insel sind beschränkt. Wenn man Pech hat, geht man leer aus und muss abends wieder die Fähre zurück nach Praslin nehmen.

Endlich angekommen

Nachdem wir also nach ca. 14 Stunden Flug endlich in Mahé standen, schlug einem gleich das tropische Flair der Insel entgegen. Der Flughafen liegt direkt am Wasser und das Ankunftsterminal erinnert eher an eine Hotellobby als einen internationalen Flughafen.

Für uns ging es dennoch direkt weiter zum Fähranleger, da unsere Planung zunächst ein paar Tage auf Praslin und erst zum Ende der Reise Mahé vorsah. Das war auch eine recht gute Idee, dazu aber später.

Zunächst kann ich nur sagen, dass der Urlaub wirklich erst richtig beginnt, wenn man bereits um 10 Uhr morgens bei 30 Grad im Schatten entspannt in einem Café am Wasser sitzt und sich (auch aufgrund der durcheinandergeworfenen Zeiten) ein lokales Bier (!) gönnt.

Welcome to the Seychelles….

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